Mit den ersten Spielen im September zeigte sich schnell, dass die Motivation jedes einzelnen Spielers stark zum Erscheinungsbild der Mannschaft auf der Platte beiträgt. Gute Leistungen beim Saisonauftakt in Wieblingen und zu Hause gegen Schriesheim wurden zwar nicht mit Punkten belohnt, doch präsentierten sich die Grünweißen als Einheit und bewiesen Mut und Entschlossenheit. Diese prächtige Einstellung wurde dann mit dem ersten, sehr deutlichen Saisonsieg in Neckarau weiter präsentiert.

Einen kleinen Rückschlag gab es Anfang Oktober, als die Jungs aus Heidelberg und Leimen im Derby gegen die SG aus Bammental und Neckargemünd deutlich verloren. Zur Ehrenrettung sei erwähnt, dass etliche Spieler gesundheitlich angeschlagen waren. Nur drei Tage später zeigten die „Boys In Green“ ihre wohl beste Saisonleistung gegen die SG Edingen/Friedrichsfeld, immerhin dritter im Tableau. Leider nahmen die Gäste die Punkte mit, aber die ASG zeigte eine tolle Moral und unbändigen Willen.
Dem souveränen Sieg in einem kampfbetonten Sandhofen folgte eine vierwöchige Spielpause. Diese bekam den Jungs überhaupt nicht. Mit einer unterirdischen Leistung wurden Mitte November die Punkte in Malsch abgeschenkt. Die Mannschaft hatte einen komplett gebrauchten Tag erwischt.
Deutlich bergauf ging es mit der Leistung in den letzten Heimspielen gegen Kirchheim und Wieblingen. Wieder zeigte sich die ASG als Team und mit etwas mehr Wurfglück hätte es gegen Kirchheim zum Sieg gereicht. Gegen den Herbstmeister Wieblingen hielten die Jungs lange mit, am Ende schwanden die Kräfte.
Sofern die Jungs schnell mit der richtigen Einstellung ins Spiel fanden, wurden den treuen Fans und den Trainern immer gute Leistungen gezeigt. Nicht jede starke Leistung wurde mit einem Sieg belohnt, aber es wurde klar: Wer will, der kann! Daher bleibt der Weg, sich ständig zu verbessern, das Ziel für die Rückrunde.


Für die ASG waren 12 Spieler in neun Spielen im Einsatz, davon warfen neun Spieler pro Spiel im Mittel 23 Tore. Abwehr und Torhüter konnten durchschnittlich 27 Treffer der Gäste nicht verhindern.
Aus 31 gegebenen Strafwürfen resultierten 23 Treffer. Gegen die ASG wurden 19 Strafwürfe gepfiffen, hiervon fanden 13 Würfe den Weg ins Tor.
Bei den Zeitstrafen rangiert die ASG an der Tabellenspitze: Nur acht Zeitstrafen zwangen die Grünweißen ins Unterzahlspiel. Im Gegenzug konnten die Gegner 17 Mal auf die Strafbank geschickt werden!